Pädagogische Leitsätze

STEHEN

Auf einem festen, sicheren Boden

Jeder Schritt beginnt aus dem Stand: Wer sicher steht, kann sicher gehen.

Wir trai­nie­ren und fes­ti­gen das erwor­be­ne Wis­sen – die Grund­la­ge. Auf­bau­end auf die­ser erwei­tern wir die All­ge­mein­bil­dung. Wir las­sen aktu­el­len Gescheh­nis­sen Raum und gehen fle­xi­bel auf indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se ein.

GEHEN

Weiter. Nicht im Kreis herum.

Ein Schritt folgt auf den nächs­ten: Koor­di­nier­te Bewe­gun­gen füh­ren uns vor­wärts.

Wir ler­nen, mit Sys­tem zu ler­nen, indem wir geziel­te Arbeits­me­tho­den fach­über­grei­fend anwen­den. Dabei beur­tei­len wir Leis­tun­gen trans­pa­rent und ver­ste­hen Feh­ler nicht als Ver­sa­gen, son­dern als Bedin­gung des Fort­schrei­tens.

VORWÄRTSKOMMEN

Auf dem Weg. Mit einem Ziel vor Augen.

Auf dem Weg scheint das Ziel oft fern. Näher rückt es, wenn man wei­ter­geht.

Wir set­zen per­sön­li­che Zie­le und ver­fol­gen sie mutig, gedul­dig und mit Aus­dau­er. Wir wer­ten Her­aus­for­de­run­gen posi­tiv und set­zen Miss­erfol­ge nicht mit Schei­tern gleich, son­dern ler­nen sie aus­zu­hal­ten und zu über­win­den.

AUFTRETEN

Teamfähig, mit Stil.

Der Weg, auf dem man geht, ist stets ein Weg, der ande­re Wege kreuzt.

Wir machen uns bewusst, wie wir wir­ken und wie wir wir­ken wol­len. Wir begeg­nen ande­ren mit Stil und ler­nen, uns in einem Team ein­zu­ord­nen. Dabei gilt es nicht nur bestehen­de Regeln ein­zu­hal­ten, son­dern auch Kon­flik­te kon­struk­tiv zu lösen.

BALANCIEREN

Zwischen Lust und Frust, Überfluss und Leere.

Abzwei­gun­gen kön­nen Haupt­stras­sen sein. Aber auch Abwe­ge oder Sack­gas­sen.

Wir leben mit einer posi­ti­ven Ein­stel­lung, bei der nicht wahl­lo­ses Kon­su­mie­ren, son­dern geziel­tes Aus­wäh­len im Vor­der­grund steht. Wir gehen bewusst mit Bedürf­nis­sen um, genies­sen Lust und Freu­de und ler­nen Frust zu ertra­gen.

WACHSEN

Selbst. Bewusst. Sein.

Um sich nicht zu ver­ir­ren, muss man wis­sen, wo man hin will.

Wir neh­men uns Zeit zur Selbst- und Fremd­ein­schät­zung. Wir ent­wi­ckeln den eige­nen Selbst­wert und fes­ti­gen die Iden­ti­tät. Uns inter­es­sie­ren nicht vor­ge­fer­tig­te Urtei­le, son­dern ein wacher Blick und eine per­sön­li­che Mei­nung.

HANDELN

Was man will . Was man tut. Wie man’s tut. Und weshalb.

Einen Weg zu gehen heisst, ande­re Wege nicht zu gehen.

Wir gehen mit unse­ren eige­nen sowie mit all­ge­mei­nen Res­sour­cen nach­hal­tig um, über­neh­men Ver­ant­wor­tung für unser Tun und begeg­nen unse­rer Umge­bung mit Respekt. Wir fäl­len bewuss­te Ent­schei­dun­gen und tra­gen deren Kon­se­quen­zen.

VERMITTELN

Wissen und handeln – angemessen, flexibel, nachhaltig.

Wir wen­den Lehr-, Lern- und Arbeits­for­men an, die dem Inhalt und den Ler­nen­den gerecht wer­den und gestal­ten den Unter­richt hand­lungs- und res­sour­cen­ori­en­tiert. Wir legen Wert auf die Ent­wick­lung von selbst­stän­di­gem, kon­se­quen­tem und ver­ant­wor­tungs­vol­lem Han­deln.

BEGLEITEN

Auf dem Weg – fachlich, persönlich, beruflich.

Wir beglei­ten die Ler­nen­den auf ihrem Weg und för­dern Wis­sen, Kom­pe­ten­zen und Ver­trau­en. Wir ver­ste­hen uns als Ansprech­per­so­nen und ste­hen unter­stüt­zend zur Sei­te, sowohl beim Ler­nen, bei der per­sön­li­chen Ent­wick­lung wie auch wäh­rend der Berufs­fin­dung.

MOTIVIEREN

Zur Selbstmotivation – aktuell, individuell, offen.

Wir gestal­ten Inhal­te und Lern­zie­le so, dass die Ler­nen­den die Bedeut­sam­keit für sich sel­ber erken­nen. Wir moti­vie­ren die jun­gen Erwach­se­nen zur Selbst­mo­ti­va­ti­on, indem wir auf ihre Erleb­nis­welt ein­ge­hen und ihre indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se für die Berufs­vor­be­rei­tung berück­sich­ti­gen.

FÖRDERN

Individuell – in den Voraussetzungen, in den Zielen.

Wir leh­ren und ler­nen, per­sön­li­che und gemein­sa­me Zie­le zu for­mu­lie­ren und zu errei­chen. Wir för­dern die Ler­nen­den indi­vi­du­ell, im Unter­richt und in spe­zi­el­len Zeit­ge­fäs­sen. In Niveau­grup­pen kön­nen wir unter­schied­li­chen Lern­be­dürf­nis­sen dif­fe­ren­ziert begeg­nen.

FESTIGEN

Die Kompetenzen – sozial , methodisch.

Wir erar­bei­ten indi­vi­du­el­le und gemein­sa­me Lern­tech­ni­ken und trai­nie­ren, allei­ne und mit andern zu ler­nen und zu arbei­ten. Wir reflek­tie­ren die eige­nen Kom­pe­ten­zen und das Ver­hal­ten in Grup­pen und üben das selbst­be­wuss­te und siche­re Auf­tre­ten vor ande­ren.

STÄRKEN

Die Ressourcen – pragmatisch, gesund, selbstbewusst.

Wir för­dern das Selbst­ver­trau­en, indem wir auf per­sön­li­chen Stär­ken auf­bau­en und Res­sour­cen sorg­fäl­tig ein­set­zen. Wir üben, Arbeits- und Frei­zeit ver­nünf­tig zu pla­nen. Wir gehen bewusst mit den eige­nen Ener­gi­en um und fin­den gesun­de Wege, Stress abzu­bau­en und Ener­gie zu tan­ken.

EINSCHÄTZEN

Sich selbst – von innen, von aussen, nach transparenten Kriterien.

Wir ken­nen und ver­mit­teln die Facet­ten der Selbst­be­ur­tei­lung und die fei­nen Unter­schie­de zur Fremd­be­ur­tei­lung. Wir wen­den kla­re und trans­pa­ren­te Beur­tei­lungs­kri­te­ri­en an und pfle­gen fort­lau­fend eine kon­struk­ti­ve Feed­back-, Feh­ler- und Kon­flikt­kul­tur.

KOMMUNIZIEREN

Gepflegt – im Ausdruck, im Stil.

Wir spre­chen im Unter­richt Stan­dard­spra­che und füh­ren Ein­zel­ge­sprä­che auch in Mund­art. Die sprach­li­che Äus­se­rung ver­ste­hen und üben wir in jeder Situa­ti­on als Äus­se­rung der Per­sön­lich­keit. Wir för­dern eine kor­rek­te, dif­fe­ren­zier­te, sorg­fäl­ti­ge Aus­drucks­wei­se.